
BAE Systems hat einen weiteren Schritt zur Ausweitung seiner Präsenz in Polen unternommen und eine Absichtserklärung mit Wojskowe Zakłady Motoryzacyjne (WZM) und H. Cegielski-Poznań (HCP) unterzeichnet.
Ziel ist es, die lokale Produktion des gepanzerten Bergefahrzeugs M88A2 Hercules zu prüfen und zugleich die polnischen Kapazitäten für Wartung und Unterstützung dieses militärischen Geräts auszubauen.
Die neue Partnerschaft erweitert die 2025 begonnene Zusammenarbeit zwischen BAE Systems und WZM, die bereits Wartungs- und Modernisierungsarbeiten am M88A2 vorsah. Durch den Einstieg des auf industrielle Fertigung spezialisierten Unternehmens HCP gewinnt das Projekt zusätzliche Produktionskapazitäten und stärkt die polnische Verteidigungsindustrie, indem Erfahrungen in der Fertigung und im technischen Support gebündelt werden.

Nach Angaben von BAE Systems stärkt die Vereinbarung die Strategie, industrielle Fähigkeiten in verbündeten Ländern aufzubauen und Polen dadurch mehr Eigenständigkeit bei der Wartung seiner gepanzerten Fahrzeuge zu ermöglichen.

Vertreter von HCP betonten ihrerseits, dass die Initiative die Stadt Poznań zu einem bedeutenden Zentrum für die Produktion und Wartung gepanzerter Plattformen machen könnte. Gleichzeitig sollen Arbeitsplätze, technologische Entwicklung und spezialisiertes Fachwissen gefördert werden.

Der M88A2 spielt eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung der vom polnischen Heer eingesetzten M1-Abrams-Kampfpanzer. Das Fahrzeug verfügt über einen leistungsstärkeren Motor und eine verstärkte Panzerung und kann gepanzerte Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 70 Tonnen aus Kampfgebieten bergen.
Polen hat bereits Hunderte Abrams-Panzer aus den Vereinigten Staaten erworben. Der Ausbau der Wartungs- und Bergeinfrastruktur ist daher ein strategischer Faktor, um die Einsatzbereitschaft der Flotte sicherzustellen.
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Quelle und Bilder: BAE Systems | DVIDS | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
